Wie ein Banker einen Politiker steuert – Macht und Marionette


Kommentar: Beim Betrachten dieses ARD-Films, in dem ausgerechnet der Ober-Weichspüler von der qualitätsfreien Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, laufend seinen Senf dazugibt, wird einem klar, was in der Politik und Wirtschaft so abläuft und dem Normalzustand der herrschenden Zustände entspricht.  Mappus hatte Pech und wurde erwischt. Oder er hat sich zu weit aus dem Korruptionsfenster gelehnt und wird nun ans Messer geliefert.

Der Film ist trotzdem für ARD-Maßstäbe ein beachtliches Stück Aufklärungsarbeit.

Veröffentlicht am 22.03.2013

Teil 2:

Teil 3:

Macht und Marionetten.

Zwei Duz-Freunde wittern das große Geschäft; doch es endet im Desaster. Baden-Württembergs damaliger Ministerpräsident Stefan Mappus und der Investmentbanker Dirk Notheis zogen einen Milliarden-Deal durch, den Rückkauf von Anteilen des EnBW vom französischen Energie-Konzern Edf. Bizarre E-Mails, die den Ministerpräsidenten wie eine Marionette des Investmentbankers erscheinen lassen, hektische Eile, mangelnde Kontrolle: Das sind die Begleitumstände des Deals. Mappus hatte den Rückkauf von Anteilen an dem Karlsruher Energiekonzern im Dezember 2010 vom französischen Staatskonzern EdF am Landtag vorbei eingefädelt und viele werfen ihm vor, der Preis sei mit 4,7 Milliarden Euro inclusive eines Aufschlags von 18 Prozent auf den damaligen Börsenwert viel zu hoch gewesen.

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